ZITATE
"Die Atemarbeit, wie ich sie sehe, enthält die folgenden Elemente:
Atmung, Bewegung und Ton - und eine psychologische Orientierung.
Man kann die Frage stellen:
Ist es Yoga? Die Antwort ist: Nein!
Oder:
Ist die Bewegung Gymnastik? Nein!
Oder:
Ist die Tonarbeit Stimmtechnik? Nein!
Gemeint ist immer ein Sichkennenlernen, ein Sicherfahren, und zwar in der Schicht, wo es verpflichtet.
Dazu muß es jedoch persönlich erlebt werden.“
Cornelius Veening (niederländischer Tiefenpsychologie und Atemtherapeut)
"Ein Atem, der aus seinem natürlichen Rhythmus gefallen ist, zeigt einen Menschen, der aus seinem natürlichen Rhythmus gefallen ist, einen Menschen, der in vielerlei Not ist - denn nicht im Rhythmus sein, ist tiefste Not. Da gibt es keinen Anker und keinen Halt, da bekommt das Leben niemals seine Form und seine einzigartige Ausprägung. Da entsteht Krankheit.
Viele Formen des Verlustes dieses rhythmischen Geschehens in uns finden wir. Sie sind eben so verschiedenartig wie die Menschen sind und ihre Antwort auf die ihnen auferlegte Welt.
So wie jeder Mensch seinen Fingerabdruck hat, einzigartig, so hat er seinen Rhythmus, einzigartig.“
Herta Richter (Atemhaus München)
"Um den Atem in seiner natürlichen Lebendigkeit erfahren und wieder entwickeln zu können, geht es keinesfalls darum, etwas zu 'tun'. Es geht vielmehr darum, das Tun zu 'lassen', den Atem wahrzunehmen, ohne einzugreifen.“
Prof. Ilse Middendorf (Begründerin der „Lehre des Erfahrbaren Atems)